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Erweiterung des KfW-Programms "Energieeffizient Sanieren" zum 01.01.2016

Im Fokus steht erstmalig die Förderung von sogenannten effizienten Kombinationslösungen. Für diese Maßnahmen stellt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) Mittel aus dem Anreizprogramm Energieeffizienz zur Verfügung, das insgesamt 165 Mio. EUR für Zinsverbilligung und Zuschüsse umfasst. Die zusätzliche Förderung wird Bauherren zuteil, die ihre Heizung austauschen möchten oder eine Lüftungsanlage einbauen wollen. Zugleich werden erstmals auch sogenannte Kombinationslösungen gefördert. Mit dem Einbau von Lüftungsanlagen (Lüftungspaket) in Kombination mit einer Sanierungsmaßnahme an der Gebäudehülle werden Bauschäden wie Schimmel verhindert und der Wohnkomfort gesteigert. Das Heizungspaket unterstützt den Einbau besonders effizienter Heizungen, wobei hier zugleich das Heizsystem in Gänze (Heizung und Wärmeverteilung) optimiert wird. Mit der Erweiterung der Paketlösungen wird ein fließender Übergang zwischen den bewährten Einzelmaßnahmen und den KfW-Effizienzhausstandards geschaffen. Der Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Sigmar Gabriel: "Mit der neuen Förderung von Kombinationslösungen wollen wir gezielt zusätzliche Einsparpotenziale im Heizungskeller heben. Hier gibt es ganz klar Nachholbedarf. Deshalb setzen wir genau hier an, um den Austausch alten von Heizungen und den Einsatz von modernen und effizienten Anlagen voranzutreiben." Dr. Ingrid Hengster, Vorstandsmitglied der KfW Bankengruppe: "Der Erfolg der Energiewende hängt maßgeblich davon ab, inwieweit Einsparpotenziale gehoben werden können. Um für Bauherren weitere Anreize bei Energieeinsparmaßnahmen zu schaffen, führen wir nun verbesserte Investitions- und Tilgungszuschüsse für den Austausch und Einbau von Heizungs- und Lüftungsanlagen ein. Mit dieser verbesserten Förderung unterstützt die KfW kontinuierlich die Bundesregierung, um das Ziel eines klimaneutralen Gebäudebestands in 2050 zu erreichen." Kreditnehmer erhalten für das jeweilige Maßnahmenpaket einen Tilgungszuschuss von 12,5 %, max. 6.250 EUR auf den Förderhöchstbetrag von 50.000 EUR pro Wohneinheit. Bauherren, die aus eigenen Mitteln finanzieren, können zukünftig mit einem Investitionszuschuss von 15 % der förderfähigen Kosten von 50.000 EUR, max. 7.500 EUR, pro Wohneinheit rechnen. Das Förderprogramm "Energieeffizient Sanieren" dient der Finanzierung von Maßnahmen zur Energieeinsparung und zur Minderung des CO2-Ausstoßes bei bestehenden Wohngebäuden mittels zinsgünstiger langfristiger Kredite oder Zuschüsse. Informationen zu den Fördermöglichkeiten sind auf der Internetseite www.kfw.de oder über das KfW-Infocenter unter der kostenfreien Telefonnummer 0800 / 539 9002 erhältlich.

 

Förderprogramm „Energieberatungen im Mittelstand" wird bis Ende 2019 fortgeführt

Das im Jahr 2015 beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) erfolgreich angelaufene Förderprogramm für Energieberatungen im Mittelstand wird bis Ende des Jahres 2019 fortgeführt. Grundlage ist die am 16.12.2016 im Bundesanzeiger veröffentlichte Richtlinie des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) über die Förderung von Energieberatungen im Mittelstand, welche für Anträge ab dem 1. Januar 2016 gilt. Mit der Fortführung des Förderprogramms soll die Anzahl der durchgeführten Energieberatungen in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) weiter gesteigert werden und damit vorhandene Energieeinsparpotenziale gehoben werden. Um die Umsetzungsquote identifizierter Energieeffizienzmaßnahmen zu erhöhen, wird auch eine Begleitung der Umsetzung von Maßnahmen durch den Energieberater gefördert. Für Unternehmen mit jährlichen Energiekosten von maximal 10.000 Euro wird der Zuschuss von 800 Euro auf bis zu 1.200 Euro erhöht. Unternehmen mit jährlichen Energiekosten über 10.000 Euro erhalten weiterhin eine maximale Förderhöchstsumme von 8.000 Euro. Dies gilt einschließlich einer eventuell in Anspruch genommenen Umsetzungsberatung. Der Fördersatz von 80 % der förderfähigen Beratungskosten bleibt in beiden Bereichen erhalten. Weitere Details zur Förderung und zum Antragsverfahren sind auf der Internetseite des BAFA unter www.bafa.de -> Energie -> Energieberatung im Mittelstand veröffentlicht. Hier finden Sie unter „Publikationen“ zudem statistische Auswertungen und Informationen über die Inanspruchnahme des Förderprogramms im Jahr 2015.

 

Gabriel startet Schaufenster zur Energieversorgung der Zukunft

Der Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Sigmar Gabriel, hat am 1.12.2015 den Startschuss für fünf ausgewählte Modellregionen gegeben, in denen innovative Technologien und Verfahren für die Energieversorgung der Zukunft untersucht werden. Ziel des Förderprogramms "Schaufenster intelligente Energie - Digitale Agenda für die Energiewende" (SINTEG) ist die intelligente Vernetzung von Erzeugung und Verbrauch durch den Einsatz innovativer Netztechnologien und -betriebskonzepte.

Bundesminister Gabriel hierzu: "Mit dem heutigen Startschuss für die fünf Schaufenster Intelligente Energie werden wir einen starken Schub für die Energiewende und den Innovationsstandort Deutschland auslösen. Wir fördern die ausgewählten Modellregionen mit insgesamt bis zu 230 Mio. Euro über vier Jahre und gehen davon aus, dass dadurch private Investitionen von rund 600 Mio. Euro in die Digitalisierung des Energiesektors erfolgen werden. Über 200 Unternehmen und weitere Akeure beteiligen sich an den Schaufenster-Projekten. Die Schaufenster sollen als Blaupause für eine breite Umsetzung intelligenter Energievernetzung in ganz Deutschland dienen."

Das Förderprogramm "Schaufenster intelligente Energie - Digitale Agenda für die Energiewende" (SINTEG) thematisiert zentrale Herausforderungen der Energiewende wie die Systemintegration hoher Anteile erneuerbarer Energien, die Flexibilität und die Stabilität des Energieversorgungssystems, Energieeffizienz sowie den Aufbau intelligenter Energienetze.

 

Die ausgewählten Schaufenster sind:

1. "C/sells: Großflächiges Schaufenster im Solarbogen Süddeutschland"

Das Schaufenster "C/sells" in Baden-Württemberg, Bayern und Hessen hat den Schwerpunkt "Solarenergie". Im Fokus steht die regionale Optimierung von Erzeugung und Verbrauch.

2. "Designetz: Baukasten Energiewende - Von Einzellösungen zum effizienten System der Zukunft"

Im Schaufenster "Designetz" in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Saarland soll Energie aus Solarenergie und Windkraft für die Versorgung von urbanen und industriellen Verbrauchern genutzt werden.

3. "enera: Der nächste große Schritt der Energiewende"

Im Schaufenster "enera" in Niedersachsen geht es u.a. um regionale Systemdienstleistungen, die das Netz lokal stabilisieren und die Zuverlässigkeit der Stromversorgung auf Basis von erneuerbaren Energien weiter erhöhen.

4. "NEW 4.0: Norddeutsche EnergieWende"

Das Schaufenster "NEW 4.0" in Schleswig-Holstein und Hamburg soll zeigen, dass die Region bereits 2025 sicher und effizient mit 70 % regenerativer Energie versorgt werden kann.

5. "WindNODE: Das Schaufenster für intelligente Energie aus dem Nordosten Deutschlands"

 

Das Schaufenster "WindNODE" umfasst die fünf ostdeutschen Länder und Berlin. Ziel ist eine effiziente Einbindung von erneuerbarer Erzeugung in einem System aus Strom-, Wärme- und Mobilitätssektor.

In einem nächsten Schritt können nun die Projektanträge beim Projektträger Jülich eingereicht werden. Nach Ende der Antragsphase sollen die Einzelprojekte in den Schaufensterregionen im zweiten Halbjahr 2016 starten. Die Projektlaufzeit beträgt vier Jahre.

 

Höhere Förderung für Heizungsmodernisierung mit Erneuerbaren

Für das Heizen mit erneuerbaren Energien gibt es ab sofort mehr Fördergelder aus dem Marktanreizprogramm (MAP). "Wir empfehlen Hausbesitzern, jetzt über eine Heizungsmodernisierung mit erneuerbaren Energien nachzudenken. Denn mit einer Solarthermieanlage, Holzpelletheizung oder Wärmepumpe können sie ihre Heizkosten langfristig senken", so Christian Stolte, Leiter des Bereichs energieeffiziente Gebäude der Deutschen Energie-Agentur (dena).

Die Höhe der Zuschüsse unterscheidet sich nach Größe und Art der Anlagen. Zusätzlich gibt es Boni für besonders effiziente Anlagen oder Kombinationen aus verschiedenen Techniken. Für Heizanlagen in einem KfW-55-Effizienzhaus erhöht sich die Förderung um bis zu 50 Prozent. Neu ist der Bonus für Maßnahmen zur Optimierung der Heizung: Bis zu zehn Prozent der Investitionskosten werden dafür erstattet.

Die Förderbedingungen des MAP im Detail:

 

Förderung für Solaranlagen

Eine thermische Solaranlage mit 12 Quadratmeter Kollektorfläche, die Energie für Heizung und Warmwasser liefert, wird vom Staat mit mindestens 2.000 Euro gefördert. Wieder neu eingeführt wird die Förderung für Solaranlagen zur reinen Warmwasserversorgung: Bei einer Kollektorfläche von mindestens drei bis maximal zehn Quadratmeter gibt der Staat 500 Euro dazu, bis 40 Quadratmeter 50 Euro pro Quadratmeter. Innovative Anlagen mit einer großen Kollektorfläche werden mit 100 Euro pro Quadratmeter gefördert. Effiziente Anlagenkombinationen unterstützt das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) extra. Wer seinen alten Kessel beispielsweise durch ein neues Öl- oder Gas-Brennwertgerät ersetzt, erhält einen Bonus von 500 Euro. Installieren Hausbesitzer zusätzlich zur Solaranlage eine förderfähige Pelletheizung oder Wärmepumpe als Heizsystem, erhalten sie einen weiteren Bonus von 500 Euro.

 

Förderung für Holzheizungen

Für Pelletkessel wird die Förderung von derzeit 2.400 Euro auf 3.000 Euro angehoben. Bei einem Pelletkessel mit Brennwertnutzung sind es mindestens 4.500 Euro. Den Einbau eines neuen Holzpelletkessels mit Pufferspeicher unterstützt der Staat mit mindestens 3.500 Euro, bei Brennwerttechnik sind es mindestens 5.250 Euro. Für Pellet-Öfen mit Wassertasche gibt es mindestens 2.000 Euro. Werden die Biomasseanlagen mit einer Solarkollektoranlage oder einer effizienten Wärmepumpe kombiniert oder wird der Kessel an ein Wärmenetz angeschlossen, gibt es zusätzlich 500 Euro.

 

Förderung für Wärmepumpen

Bei der Förderung der Wärmepumpe kommt es auf die verwendete Technik an. Für eine Erdwärmepumpe gibt es mindestens 4.000 Euro Fördermittel. Der Einbau einer Luft-Wärmepumpe wird mit mindestens 1.300 Euro bezuschusst. Auch bei Wärmepumpen unterstützt der Staat die Kombination mit anderen modernen Heizanlagen sowie Optimierungsmaßnahmen. Einen Bonus gibt es für Anlagen mit der Fähigkeit zum Lastmanagement.

 

MAP-Förderung für Unternehmen

Das Marktanreizprogramm öffnet sich zudem verstärkt für Unternehmen. Ab sofort sind Großunternehmen antragsberechtigt. Kleine und mittlere Unternehmen können zudem im Rahmen des KfW-Programms "Erneuerbare Energien Premium" 10 Prozent mehr Förderung erhalten. Die erhöhte Förderung des MAP kann ab 1. April beim BAFA beantragt werden. Weitere Informationen gibt es unter www.zukunft-haus.info.

 

KfW verbessert weiter ihr Programm "Energieeffizient Sanieren"

Die KfW verbessert zum 01.08.2015 weiter die Förderbedingungen im Programm "Energieeffizient Sanieren". Wer sein Haus oder seine Wohnung energetisch saniert, kann künftig auf eine noch bessere Förderung durch die KfW bauen. Der Höchstbetrag für Förderkredite im Programm "Energieeffizient Sanieren" steigt von 75.000 EUR auf 100.000 EUR pro Wohneinheit. Gleichzeitig erhöht die KfW die Tilgungszuschüsse im Kreditprogramm auf bis zu 27,5 % des Darlehensbetrags (max. 27.500 EUR pro Wohneinheit). Bauherren, die Sanierungen aus eigenen Mitteln stemmen, können zukünftig einen Investitionszuschuss von maximal 30.000 EUR z. B. für ihre Eigentumswohnung erhalten oder maximal 60.000 EUR für ihr Zweifamilienhaus. Grundsätzlich gilt dabei: Je anspruchsvoller der Energieeffizienzstandard nach Sanierung ist, umso stärker die Förderung der KfW. Die bisherigen Zuschüsse werden für alle KfW-Effizienzhaus-Standards um 5 Prozentpunkte aufgestockt. Die Maximalbeträge können für das Erreichen des höchsten Standards KfW-Effizienzhaus 55 beantragt werden. Auch werden nun jüngere Wohngebäude förderfähig, für die der Bauantrag vor dem 01.02.2002 gestellt wurde. Darüber hinaus werden von nun an energieeffiziente Einzelmaßnahmen beim Sanieren auch mit einem Tilgungszuschuss von 7,5 % gefördert. Einzelmaßnahmen sind eine Alternative für Bauherren, für die sich eine Komplettsanierung zu einem KfW-Effizienzhaus noch nicht rechnet oder die schrittweise sanieren wollen. Das Programm "Energieeffizient Sanieren" dient der Förderung von Maßnahmen zur Energieeinsparung und zur Minderung des CO2-Ausstoßes bei bestehenden Wohngebäuden. Sigmar Gabriel, Bundesminister für Wirtschaft und Energie erklärt: "Wir haben beschlossen, die Förderkonditionen der erfolgreichen KfW-Programme noch weiter zu verbessern. Damit berücksichtigen wir insbesondere die anhaltenden niedrigen Marktzinsen. Diese Weiterentwicklung ist zugleich ein wesentliches Instrument des Nationalen Aktionsplan Energieeffizienz". "Die Erhöhung der Energieeffizienz im Gebäudebestand ist ein Hauptthema der Energiewende. 40 % des deutschen Energieverbrauchs entfallen auf Gebäude. Mit den Neuerungen im Förderprogramm "Energieeffizient Sanieren" sorgt die KfW dafür, dass Förderung noch besser bei den Bauherren ankommt - und leistet so einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der energiepolitischen Ziele der Bundesregierung", sagt Dr. Ingrid Hengster, Vorstandsmitglied der KfW Bankengruppe.

 

KfW erweitert und verbessert ihr Förderangebot für energieeffiziente Produktionsanlagen in Unternehmen

Ab dem 1. Juli 2015 verbessert die KfW ihr Förderangebot für Investitionen in energieeffiziente Produktionsanlagen und -prozesse durch besonders zinsgünstige Darlehen aus dem "KfW-Energieeffizienzprogramm - Produktionsanlagen/-prozesse". Gleichzeitig öffnet die KfW das Programm für alle Unternehmensgrößen, um damit zusätzliche Energieeffizienzpotenziale zu heben - denn Energieeffizienz ist keine Frage der Unternehmensgröße. Es gilt der Grundsatz: Je höher die Effizienzsteigerung, desto günstiger die Kreditkonditionen. Mit der Ausweitung und deutlichen Verbesserung der Förderung von Energieeffizienzmaßnahmen in Unternehmen unterstreicht die KfW ihre Rolle als größter Finanzierer der Energiewende und leistet einen Beitrag zur Umsetzung des Nationalen Aktionsplans Energieeffizienz des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi).

Über den Einstiegsstandard des "KfW-Energieeffizienzprogramm - Produktionsanlagen/-prozesse" werden Investitionen, mit denen Energieeinsparungen von mindestens 10% realisiert werden können, durch zinsgünstige Darlehen gefördert. Der Premiumstandard sieht für Maßnahmen, die zu einer Einsparung von mehr als 30% des bisherigen oder branchenüblichen Energieverbrauchs führen, eine noch höhere Zinsverbilligung vor. Der Kredithöchstbetrag beträgt in der Regel 25 Millionen Euro. Dieser kann auch höher sein, sofern eine besondere Förderungswürdigkeit besteht. Mit der erweiterten und verbesserten Förderung erleichtert die KfW Unternehmen die Finanzierung von betrieblichen Energieeffizienzmaßnahmen deutlich, nicht zuletzt da sich die Investitionen schneller auszahlen.

"Die Höhe des Energieverbrauchs von Unternehmen sind nicht mehr nur eine Frage des Klimaschutzes, sondern zunehmend auch der Zukunftsfähigkeit unserer Volkswirtschaft. Die KfW richtet daher ihre Mittelstandsförderung zusätzlich noch stärker auf den Aspekt der Energieeffizienz aus", sagt Dr. Ingrid Hengster Vorstandsmitglied der KfW.

Eine Studie des KfW Research zeigt, dass sich schnell steigende Energiepreise überproportional negativ auf Unternehmen mit einem hohen Energiekostenanteil auswirken. Dies gilt vor allem für Betriebe des Verarbeitenden Gewerbes. Energieeffizienz wird daher zu einem zunehmend wichtigen Wettbewerbsfaktor.

Gewerbliche Unternehmen können die Förderkredite im "KfW-Energieeffizienzprogramm - Produktionsanlagen/-prozesse" ab dem 1. Juli 2015 über ihre Hausbanken beantragen. Die Zinssätze werden zum Start des Programms (www.kfw.de) bekanntgeben.

 

ADAC lehnt Kaufprämie für Elektroautos ab

Der ADAC spricht sich im Rahmen der Nationalen Konferenz Elektromobilität der Bundesregierung prinzipiell für eine Förderung der Elektromobilität aus. "Wenn sie den Verbrauchern konkrete Vorteile bietet, wird sie sich wie andere alternative Antriebe auch durchsetzen können", so ADAC-Präsident Dr. August Markl, der am Dienstag im Rahmen der Veranstaltung die ADAC-Position darstellen wird. Die Politik sollte entsprechende Rahmenbedingungen so gestalten, dass das Elektroauto zu einer echten Alternative werden kann. Eine staatliche Förderung beim Kauf von Elektroautos lehnt der Club ab. "Eine Kaufprämie lehnen wir ab, weil sie einseitig nur wenigen privilegierten Autokäufern zu Gute kommt. Elektroautos sind nach wie vor sehr teuer und kommen für viele Menschen deshalb noch nicht in Frage", so Markl. Um die noch vorhandenen Bedenken und Vorurteile der Verbraucher zu beseitigen, müssen die Rahmenbedingungen bei der Infrastruktur und Technik verbessert werden. Laut ADAC stehen dabei diese Maßnahmen im Mittelpunkt:

 

- Der Zugang zu Ladestationen muss verbraucherfreundlich gestaltet sein. Steckdosensysteme müssen für alle Fahrzeuge nutzbar sein. Bei den Abrechnungssystemen müssen alle gängigen Autorisierungs- und Zahlungsmittel berücksichtigt werden.

- Besitzer von E-Fahrzeugen treffen auf Hürden, wenn in Anwohner-Sammelgaragen Ladestationen eingerichtet werden sollen. Hier müssen die Rahmenbedingungen entsprechend angepasst werden.

- Förderung von gewerblichen und öffentlichen Flotten. Dies hätte neben der Vorbildfunktion auch positive Effekte für den  künftigen Gebrauchtwagenmarkt.

- Für gewerbliche Nutzer ist eine Sonderabschreibung denkbar, beispielsweise 50 Prozent der Anschaffungskosten im ersten Jahr.

 

Vorbild Thüringen: Land fördert Anschaffung von Erdgasbussen

Einen umweltschonenden ÖPNV wünschen sich viele Bürger. Eine gute Alternative sind Erdgasbusse, die weniger Lärm und Schadstoffe ausstoßen als vergleichbare Dieselmodelle. Aktuell sind in Deutschland ca. 1.700 Busse mit CNG-Antrieb im Einsatz. Damit es mehr werden, hat das Land Thüringen seine ÖPNV-Investitionsrichtlinie überarbeitet und die Förderung alternativer Technologien im Öffentlichen Personennahverkehr wiederbelebt. „Dies ist ein wichtiges Signal für kommunale Busflottenbetreiber und erleichtert die Entscheidung zur Anschaffung von Erdgasbussen“, lautet die Einschätzung von Dr. Timm Kehler, Geschäftsführer der erdgas mobil GmbH. Er hofft zudem, dass andere Bundesländer dem Vorbild Thüringens folgen.

In der Richtlinie heißt es konkret, dass die „Beschaffung von Fahrzeugen des ÖPNV mit alternativen Antriebstechnologien (insbesondere Elektro-, Hybrid- oder Gasantrieb)“ förderfähig ist. Neben der Förderung, die es grundsätzlich für die Anschaffung eines neuen barrierefreien Linienbusses gibt, gewährt Thüringen einen Zuschuss in Höhe von 75 Prozent für die Mehrkosten eines Erdgasantriebs gegenüber dem konventionellen Dieselantrieb. Darüber hinaus unterstützt das Land auch Investitionen in die Infrastruktur und Ersatzbeschaffungen mit bis zu 80 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben.

Der Landesinitiativkreis Thüringen und erdgas mobil hatten sich dafür engagiert, dass die Förderung für die Anschaffung von umweltschonenden Erdgasbussen wieder aktiviert wurde. Die jetzt verabschiedete Richtlinie in Thüringen hat alle Vorschläge der Landes- und Bundesinitiative umgesetzt.

Blockheizkraftwerke: Mehr Geld für die Kleinen

Große Veränderungen für kleine Blockheizkraftwerke: Zum Jahreswechsel wurde der Zuschuss für die Anschaffung kleiner Anlagen angehoben, zusätzliche Bonusförderungen eingeführt und die Beantragung der Mini-KWK-Impulsförderung vereinfacht. Die gemeinnützige co2online GmbH erläutert die Neuerungen und informiert in einem ausführlichen Informationspaket über Blockheizkraftwerke. "Kleine KWK-Anlagen stehen direkt beim Verbraucher und sind daher besonders effizient. Mit unserem Beratungsangebot können sich Verbraucher schnell und fundiert informieren und prüfen, ob sich ein Blockheizkraftwerk im eigenen Keller lohnt", sagt Tanja Loitz, Geschäftsführerin von co2online. Ab sofort sind alle Informationen über das novellierte Impulsprogramm und über weitere Fördermöglichkeiten von Bund, Ländern und Kommunen im FördermittelCheck auf www.co2online.de zu finden.

 

Mehr Geld für effiziente Anlagen

Mit der Novellierung des Impulsprogramms werden besonders effiziente Anlagen stärker gefördert. Für diese können nun zusätzliche Bonusförderungen für Wärmeeffizienz und Stromeffizienz in Höhe von 25 Prozent bzw. 60 Prozent der Basisförderung in Anspruch genommen werden. Bei effizienten Anlagen für Einfamilienhäuser mit 1 Kilowatt elektrischer Leistung gibt es damit einen Zuschuss von 3.515 Euro - statt, wie bisher, nur 1.500 Euro. Beantragt werden kann der Zuschuss beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Wichtig dabei ist, dass zuerst die Förderung beantragt und dann die Anlage bestellt wird. Weitere Informationen zur Beantragung, zur Technik und Wirtschaftlichkeit von KWK-Anlagen gibt es auf www.co2online.de/kwk.

 

Novelle des Marktanreizprogramms: 300 Millionen für Sonne, Biomasse und Geothermie

Seit 1. April gelten neue Fördersätze für Heizungen, die erneuerbare Energien nutzen. Mit dem Marktanreizprogramm (MAP) des Bundeswirtschaftsministeriums (BMWi) steigt die Förderung um bis zu 100 Prozent. Profitieren können davon Unternehmen, Kommunen, private Haushalte und gemeinnützige Organisationen. Mit 300 Millionen Euro ist das Marktanreizprogramm ein wichtiges Instrument zum Ausbau erneuerbarer Energien im Wärmemarkt, und es unterstützt Investitionen in Heizungsanlagen oder größere Heizwerke, die erneuerbare Energien in Wärmenetze verteilen. Die Förderung zielt vor allem auf die Errichtung von Anlagen im Gebäudebestand. Im Neubau ist eine Förderung nur bei besonders innovativen Anlagentypen vorgesehen.

Abgewickelt wird das MAP über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) sowie die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Die BAFA vergibt Zuschüsse für kleinere Solarthermiekollektoren, Pelletheizungen und Wärmepumpen in Privathaushalten und Unternehmen. Die KfW fördert im Rahmen ihres Programms „Erneuerbare Energien“ Unternehmen und Gewerbe mit zinsgünstigen Darlehen und Tilgungszuschüssen bei der Investition in große, gewerbliche Anlagen. Die Novelle des MAP dient vor allem dazu, das Programm stärker für den gewerblichen Bereich zu öffnen. So erhalten kleine und mittlere Unternehmen bei Inanspruchnahme einer Förderung der KfW einen KMU-Bonusin Höhe von 10 Prozent des Förderbetrags. Mit der Reform will das BMWi der verhaltenen Marktdynamik neue Impulse geben und die Förderkulisse dem aktuellen Stand der Technik anpassen.

Die wichtigsten Förderungen in der Übersicht:

Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)

Solarkollektoranlagen: Als Basisförderung können bis zu 140 Euro je angefangenem Quadratmeter gewährt werden. Ein Kombinationsbonus im Wert von bis zu 500 Euro ist möglich, sofern die Solarkollektoranlage zum Beispiel mit einer Wärmepumpe gekoppelt wird. Für große Anlagen ab einer Fläche zwischen 20 bis 100 Quadratmetern können Innovationsförderungen bis zu 200 Euro pro Quadratmeter vergeben werden.

Biomasse-Anlagen: Gefördert werden kann die Errichtung oder Erweiterung von Biomasseanlagen für die thermische Nutzung von 5 bis 100 Kilowatt Nennwärmeleistung. 80 Euro je Kilowatt beträgt die Basisförderung für die Errichtung einer Pellet-Anlage. Die Errichtung einer Hackschnitzel-Anlage kann pauschal mit 3.500 Euro, eine Scheitholz-Anlage pauschal mit 2.000 Euro gefördert werden. Ein Kombinationsbonus im Wert von 500 Euro kann auch hier bei der Verknüpfung mit zum Beispiel einem Wärmenetz erstattet werden. Im Rahmen der Innovationsförderung kann die Errichtung einer Biomasseanlage mit Zuschüssen in Höhe von 4.500 Euro (bei Kesseln) gewährt werden.

Förderung von effizienten Wärmepumpen: Gegenstand der Basisförderung ist die Einrichtung von effizienten Wärmepumpen bis 100 Kilowatt Nennwärmeleistung, dafür gibt es bis zu 100 Euro pro Kilowatt. Als Innovationsförderung können bis zu 30 Prozent bis maximal 60.000 Euro der Investitionskosten gewährt werden. Eine Zusatzförderung von bis zu 500 Euro kann gewährt werden, wenn die Anlage lastenmanagementfähig ist, das heißt Schnittstellen zur netzdienlichen Aktivierung der Wärmepumpe vorliegen.

Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW)

Biomasse-Anlagen: Die Errichtung und Erweiterung von Biomasse-Anlagen mit mehr als 100 Kilowatt Nennwärmeleistung kann in der Basisförderung mit einem Tilgungszuschuss von bis zu 20 Euro je Kilowatt – maximal 50.000 Euro – gewährt werden. Tilgungszuschüsse von bis zu 40 Euro je Kilowatt Nennwärmeleistung können für die Errichtung und Erweiterung von Biomasse-Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen im Rahmen der Innovationsförderung beantragt werden.

Große Wärmepumpen: Die Förderung für diese Anlagen beträgt maximal 50.000 Euro, der Tilgungszuschuss beträgt bis zu 80 Euro je Kilowatt Wärmeleistung.

Nahwärmenetze: Der Ausbau von Nahwärmenetzen wird mit einem Förderhöchstbetrag von maximal 1,5 Millionen Euro unterstützt und erhält einen Tilgungszuschuss von bis zu 60 Euro je Meter Trassenlänge.

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