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Neue Energie durch alte Weihnachtsbäume

Für die umweltfreundliche Erzeugung wohliger Wärme stehen ausgereifte Erneuerbare Energien-Technologien bereit. Eine davon ist die Bioenergie, für die mit Holz, Stroh oder Energiepflanzen verschiedene nachwachsende Rohstoffe verlässlich verfügbar sind. Saisonal und zur Jahreswende zu haben: Die Heizenergie von Millionen ausgedienten Weihnachtsbäumen, die dieser Tage am Straßenrand stehen. „Mit der Energie von rund 500 Weihnachtsbäumen kann rechnerisch ein Durchchnittshaushalt ein Jahr lang mit Strom versorgt werden. Alternativ könnten diese Weihnachtsbäume knapp 1.000 Liter Heizöl ersetzen“, erläutert der Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE), Philipp Vohrer. Mehr als 29 Millionen Weihnachtsbäume werden in Deutschland Jahr für Jahr verkauft - mit steigender Tendenz. Ein großer Teil der Bäume wird im neuen Jahr zu Holzhackschnitzeln verarbeitet. Die drei bis fünf Quadratzentimeter großen Holzstückchen finden in Heizkesseln ebenso Verwendung wie in Holzheizwerken oder Holzkraftwerken, die umweltfreundlich Strom und Wärme produzieren. Zu Hackschnitzeln verarbeitete Weihnachtsbäume landen über den Umweg der energetischen Verwendung wieder in den eigenen vier Wänden. „Mit der aus einem einzigen Weihnachtsbaum zu gewinnenden elektrischen Energie könnte eine Lichterkette mit 25 elektrischen Kerzen die ganze Adventszeit über brennen“, rechnet Vohrer vor. Weihnachtsbäume sind nur ein Beispiel dafür, wie Bioenergie sinnvoll zur umweltfreundlichen Wärmeversorgung beiträgt. Mit Energieträgern wie Holz, Stroh und anderen Energiepflanzen sowie Abfallstoffen ist die Bioenergie in Deutschland die mit Abstand wichtigste erneuerbare Energiequelle zum Heizen. Sie liefert insgesamt knapp 11 Prozent der Wärmeenergie – bei einem Anteil der Erneuerbaren am Wärmemarkt von derzeit nur gut 12 Prozent. „Das Potenzial der Erneuerbaren Energien ist im Wärmemarkt erst zu einem kleinen Teil erschlossen“, konstatiert Vohrer.

 

Preis für Holzpellets bleibt im März stabil

Die Preise für Holzpellets sind im März gegenüber dem Vormonat leicht gesunken. Im Bundesdurchschnitt kostet eine Tonne Pellets derzeit 255,85 Euro, was einem Rückgang um 0,3 Prozent gegenüber Februar entspricht. Die Experten des Verbraucherportals www.pelletsbestellung.de weisen außerdem auf die günstigen Rahmenbedingungen für die Monate April bis Juni hin.

Langjährige Erfahrungen zeigen, dass die Preise für Holzpellets saisonalen Schwankungen unterliegen. In den Monaten April bis Juni kann das Pelletlager zu besonders günstigen Preisen für die nächste Heizsaison aufgefüllt werden. Im letzten Jahr wurde dieser saisonale Effekt durch einen längerfristigen Abwärtstrend der Pelletspreise überlagert. Binnen eines Jahres fiel der Preis um sieben Prozent. Eine der Ursachen war der milde Winter, der den Pelletverbrauch hat sinken lassen. Der Jahresverbrauch an Holzpellets belief sich in Deutschland 2014 auf 1,8 Millionen Tonnen. Obwohl die Hersteller ihre Produktionskapazität von 3,2 Millionen Tonnen bei Weitem nicht ausschöpften, kam es mit einer Gesamtmenge von 2,1 Millionen Tonnen dennoch zu einer Überproduktion.

 

Mit Nachhaltigkeit hoch hinaus: Metsä Wood und Michael Green entwerfen Empire State Building aus Holz

Metsä Wood hat zusammen mit dem renommierten Architekten Michael Green das Empire State Building, eines von New Yorks Wahrzeichen, neu designt: Der Entwurf sieht vor, hauptsächlich Holz zu verwenden. Durch den Vorstoß des finnischen Holzherstellers und des für seine moderne Holzbauweise bekannten Stararchitekten wird die Bauweise von Wolkenkratzern das erste Mal seit 100 Jahren neu gedacht. Bislang liegt die Bestmarke beim Holzbau bei einer Höhe von 30 Metern - ein Rekord, der angesichts aktueller Holzbauprojekte mit bis zu 75 Metern Höhe bald gebrochen wird. Mit dem 102-stöckigen Empire State Building hat sich Metsä Wood im Rahmen seines "Plan B" für ein Gebäude entschieden, das fünfmal so hoch ist. Das ikonische Gebäude galt mit einer architektonischen Höhe von 381 Metern fast 40 Jahre lang als der weltweit höchste Wolkenkratzer. In den 1920er Jahren war das Empire State Building zudem ein Symbol für den Stahlbau. Mit dem Plan B-Projekt demonstriert Metsä Wood die Vorteile vom Bauen mit Holz. Diese Vorteile verdeutlicht das Unternehmen, indem es aufzeigt, wie die Rekonstruktion berühmter Architekturmodelle mit Holz funktionieren könnte. In einer umweltbewussten Welt steigt die Bedeutung von Holz für das Bauwesen täglich. Metsä Wood will in der Entwicklung dieses Marktes eine Vorreiterrolle übernehmen. Die Plan B-Kampagne zielt dabei darauf ab, Holz als Baumaterial bekannter zu machen - auch für Gebäude, bei deren Konstruktion bisher kein Holz verwendet wurde. Zudem hinterfragt Plan B weit verbreitete Vorurteile und untersucht die zahlreichen Möglichkeiten, die das Bauen mit Holz bietet. Holz ist nicht nur eine sehr ästhetische und nachhaltige Lösung, sondern zusätzlich effizient, schnell zu verbauen, und es ermöglicht leichte Strukturen. Außerdem ist Holz brandsicherer, als die meisten denken. "Holzbau ist ein ständig wachsendes Geschäft, und der Markt braucht genau solche innovativen, nachhaltigen, schnellen und effektiven Lösungen", erklärt Jari Tikkanen, Senior Vice President von Metsä Wood. "Metsä Wood ist in Europa sehr stark, jetzt wollen wir auch in den USA und Asien wachsen." Metsä Wood hält alle Interessierten auf seiner Website (http://www.metsawood.com/planb/index.html) über den aktuellen Stand des Plan B-Projekts auf dem Laufenden. Neben dem Empire State Building und dem Kolosseum sollen 2015 noch weitere weltberühmte Bauten mit Kultcharakter aus Holz neu entworfen und präsentiert werden. Die Website von Metsä Wood enthält darüber hinaus auch Informationen zu Gebäuden, die bereits von Kunden gebaut wurden.

 

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